Weiße Rose in geheimer Mission

Am 5. und 6. Januar waren die Mitarbeitenden unseres Stammes in geheimer Mission unterwegs. Dabei spielte die Zahl Drei eine ganz besondere Rolle. Am Freitag Nachmittag machte ein Besuch im Berliner Spionagemuseum den Auftakt, wo unter anderem Filmrequisiten aus den Bond-Filmen ausgestellt sind. Und dessen Kennung – 007 – hat drei Ziffern. Ebenso kann man sagen, dass die Ausstellung an sich drei Hauptthemen hat: Spionage im 2. Weltkrieg, Spionage im Kalten Krieg und den Laser Parkour. Zumindest habe ich das so wahrgenommen und besonders letzterer hat mich mit seinen drei Levels sehr gefordert. Anbei ein Video, wie das zweite Level auf konventionellem Wege gemeistert wurde.

 

Das dritte Level hingegen erforderte wohl eine aufgeprägte Körperbeherrschung und akrobatische Fertigkeiten, die die meinen überstiegen. Auch nach einer Vielzahl von Versuchen wollte es mir einfach nicht gelingen, den Abschuss der Atomrakete zu vereiteln. Schließlich gelang es mir aber doch noch, das dritte Level zu meistern. Hierzu musste lediglich etwas umgedacht und ein Agententeam zusammengestellt werden. In der Zusammenarbeit mit drei (mutmaßlichen) Südeuropäern gelang es uns, den Abschuss zu vereiteln.

Gleichzeitig lösten wir so auch das Rätsel, wie andere „Personen“ es geschafft hatten, den Parkour in knapp zehn Sekunden zu absolvieren. Aufgenommen wurden die Fotos übrigens mit einer Infrarotkamera – und Kameras bildeten auch eine Großzahl der Ausstellungsstücke, wobei diese immer weiter Miniaturisiert und in Lippenstifen, Kugelschreibern und Trabbitüren integriert wurden. Zum Ausklang des Abends ging es dann in einen Jazzclub, wo auf Grund von Livemusik aber horrende Aufschläge zu bezahlen waren. Da ich selbst ja ohnehin recht früh zu Bett zu gehen pflege, machte ich mich vor 3² (bzw. 3×7) Uhr auf den Heimweg. Die anderen hatten aber noch einen geselligen Abend.

Am Dreikönigstag dann begann unser Programm mit einem besuch im Stadtbad Lankwitz, in das mich drei Gefährt*innen für drei Stunden begleiteten. Anschließend haben wir dann ein weihnachtliches Drei-Gänge-Festmahl zubereitet und eingenommen, bevor wir zum Planetarium an der Prenzlauer Allee fuhren. Dort begaben wir uns in den HO3RRAUM und lauschten den drei ??? bei der Lösung des Falls um das versunkene Schiff. Die morgendliche Einstimmung im Schwimmbad war also recht passend. Das Schwimmen und Schlemmen aber auch ein wenig ermüdend, so dass manch eine*r in den weichen Sesseln einnickte.

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