Unser Gott trägt kein Trikot

Ein Resümee zum Deutschen evangelischen Kirchentag in Berlin.

Gestern Abend endeten zwei Großereignisse in Berlin: das DFB-Pokalfinale und der DEKT. Letztgenannter war freilich noch nicht vorüber, sondern erfuhr bezüglich des Abschlussgottesdienstes lediglich eine räumliche Transition nach Wittenberg. Dementsprechend waren, nachdem die Sonne untergegangen war, viele Menschen in den schwarz-gelben Trikots des BVB und mit den orangen Schals des Kirchentags in den öffentlichen Verkehrsmitteln Berlins unterwegs. Das rote Trikot der Frankfurter konnte ich hingegen nicht ausmachen. Ein Zusammentreffen der beiden zuerst genannten Gruppen war also sehr wahrscheinlich. Ich hatte aber nicht mit dem Gespräch gerechnet, dass sich in der U7 Richtung Rudow entwickelte. Gemeinsam mit Marc, Sassi und mir war auch eine Hand voll Dortmund-Fans in den U-Bahnwagon eingestiegen. „Ah! Pfadfinder vom Kirchentag?“ Das war der Auftakt zu besagtem Gespräch. Einem Gespräch, dass mich über Gemeinschaft und Zusammenhalt nachdenken ließ, und mir wieder einmal vor Augen führte, dass Vorurteile sich eben nicht ständig bewahrheiten müssen. Im folgenden möchte ich meine mir in Folge des Gesprächs gemachten Gedanken mit dir teilen und auch einen Rückblick über den Kirchentag aus Sicht eines non-binären Aussteller-Helfer-Mischwesens geben.

Der Fußballgott

„Wenn wir an Götter glauben, dann tragen sie Trikots.“, so singen die Toten Hosen in ihrem Lied Ballast der Republik. Damit besingen sie bewusst provokant einen der Umschwünge im Denken der Menschen in Deutschland nach Drittem Reich und anschließender Teilung. Der Glaube an GOTT wurde in dieser Zeit den einen eiskalt kalkulierend fremd gemacht. Wenn die Staatsform bereits auf einer Ideologie beruht, ist eine Religion nur störend und der potentiell aus der Nächstenliebe resultierende Zusammenhalt, ist dem Denunzieren des eigenen Nachbarn auch nicht wirklich zuträglich. Anderen wurde der Glaube wohl auf Grund gesehener und erlebter von Grausamkeiten und Verrats fremd, denn sie fanden keine Antwort auf die sich immer häufiger aufdrängende Frage: „Warum lässt GOTT so etwas zu?“

Und vielen ist der Glaube bis heute auch nicht wieder vertraut gemacht worden. Ich schreibe bewusst davon, dass einem der Glauben nicht „vertraut gemacht“ wurde und nehme ausdrücklich Bezug auf die Geschichte der Zähmung des Fuchses durch den kleiner Prinzen. Ich glaube, dass unser Verhältnis zur Religion heutzutage der Beziehung gleicht, welche den kleine Prinzen und den Fuchs verbindet:

„Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt.“

„Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht.“

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Sicherlich lässt sich vortrefflich darüber philosophieren, ob die Existenz oder die Potenz eines göttlichen Wesens davon abhängig ist, wer oder wie viele an ihn glauben. Laut Terry Pratchett ist zumindest die Quantität hier relevant. Meinem Verständnis nach sind solche Wesen aber recht unabhängig davon. Für einen Fanclub als existierende Vereinigung (real ist er ja nicht) ist die Anzahl an Mitgliedern auf jeden Fall von Relevanz. Die Qualität der Anhänger ist vermutlich für beide – GOTT und Fanclub – dahingehend bedeutend, dass ihre Rezeption zu großen Teilen durch das Auftreten ihrer sterblichen Follower beeinflusst wird.

 

„Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen.“

Religion ist etwas optionales geworden, dass man nicht mehr zwingend benötigt. Es gibt andere Dinge, an die man glauben und auf die man hoffen kann. Beispielsweise, dass der eigene Verein dieses Jahr endlich die Meisterschale gewinnen wird. In unserer westlichen Welt herrscht Überfluss. Nicht nur ein Überfluss an Nahrung für den Körper, sondern auch an Nahrung für den Geist. Leider geht dieser quantitative Überfluss meines Erachtens nach mit einer mangelnden Qualität einher. Fast-Food und Produkte der Zuckerindustrie auf der einen Seite stehen Pornos und dem RTL Nachmittagsprogramm gegenüber.

Alles erfüllt kurzzeitig ein Bedürfnis des Menschen und setzt Glückshormone frei. Nach dem Ritt auf der Geschmacksachterbahn kehrt aber schnell wieder ein Hungergefühl zurück und eine dauerhafte Vertreibung selbigen geht oftmals mit Adipositas einher. Verschafft einem der Höhepunkt durch Selbstbefriedigung zwar einen gewissen Grad an Entpannung, taugen die Protagonisten aus Pornos kaum als Beziehungspartner, der das eigene Bedürfnis nach Liebe erfüllt. Und die im Vergleich mit den Darstellern aus dem RTL-Universum gewonnene Genugtuung verpufft im Angesicht der eigenen Umwelt im besten Fall spurlos. Vielleicht wird aber auch ein weiteres Stück Selbstliebe davon gerissen.

„Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt.“ 

Religionen haben für ihre Gläubigen unter anderem die Funktion, ihnen Hoffnung zu geben und einen Sinn im Leben zu stiften. Sie bietet Anlass zum Feiern. Sie dient als Gemeinsamkeit der Gläubigen und schafft so Gemeinschaft. Sie ist also sättigend für unsere Seele. Hat man sich dafür entschieden, sich mit einer Religion vertraut zu machen, so wird sie einem etwas ganz besonderes Geben können. Etwas, für das man woanders kaum Ersatz findet. Kann einem ein Fußballfanclub das ebenfalls bieten? Vermutlich schon. Warum sonst sollten so viele Menschen sich in einem solchen engagieren? Aber ist die in einem Fußballfanclub erfahrene seelische Sättigung auch von gleicher Qualität? Vielleicht. Ist es leichter, in einem Fußballfanclub satt zu werden? Ich denke, diese Frage kann man bejahen. Um dies näher zu beleuchten, möchte ich noch einmal auf das Beispiel mit der Meisterschale zurückkommen.

Da es in jedem Jahr immer nur einem Verein gelingen kann, die Meisterschale zu gewinnen, werden die meisten Menschen hier wohl eine Enttäuschung erleben. Viele Fans haben diesem Wunder wohl noch nie selbst beiwohnen können. Und dennoch fallen sie nicht vom Glauben ab. Denn sie können ihre gewählten Protagonisten ja sehen. Das Sehen eines Fußballspiels benötigt hauptsächlich Denkprozesse des System Eins. Sich vorzustellen, es könne eine Macht in unserem Leben geben, die ständig wirkt, die wir nicht sehen können, fällt hingen in die anstrengende Kategorie von System-Zwei-Denkprozessen. Auf diesen Unterschied werden wir im folgenden noch öfter stoßen (ihn aber nicht mehr explizit herausstellen). GOTT kann man nicht sehen, aber man kann sein Wirken beobachten, wenn man weiß, worauf man zu achten hat und ganz genau hinsieht.

Außerdem sind die Regeln eines beobachteten Fußballspiels einheitlich, klar und leicht verständlich. Das Runde muss ins Eckige und das Spiel dauert 90 Minuten. Feldspieler dürfen den Ball nicht mit der Hand spielen oder andere Leute die Beine unter dem Boden wegtreten. Zuwiderhandlungen werden meist vom Schiedsrichter geahndet. Betrachtet man nur einmal einen Gottesdienst, so sind Ziel und Dauer der Veranstaltung schon nicht mehr so klar oder von Mal zu Mal unterschiedlich. Da meiner Meinung nach aber das Leben selbst als wahres Spiel der Religion anzusehen wäre, wird es ungleich komplizierter. Was ist meine Aufgabe im Leben? Reproduktion, Erfolg oder Glück? Wie lange habe ich dafür Zeit? Wie viele Versuche stehen mir zur Verfügung? Gibt es Handlungen, die verboten sind? Ist GOTT der zuständige Richter? Wann und wie richtet er? Das Thema des Kirchentags lautet: „Du siehst mich“. Geht es hierbei um eine Art Überwachungsstaat?

Nein. Es geht viel mehr um Achtsamkeit. GOTT sieht uns als ganzes. Er sieht hinter die Maske, die wir nach außen hin anlegen, und in unser Inneres. Er lässt sich auch nicht von oberflächlichem Glanz ablenken, sondern hat Einblick tief in unsere Seele. Das mir eigene Verständnis schreibt GOTT aber noch mehr zu. Ich glaube, dass GOTT nicht als Richter über Gut und Böse tätig ist. Ich glaube, dass GOTT zu jeder Zeit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sieht und somit die Beweggründe unserer Handlungen erkennt. Dass er versteht, dass niemand böse ist, sondern er aus Ermangelung alternativer Strategien die gewählt hat, die er wählte. Ob er aber einen bestimmten Plan verfolgt und unser Leben auch lenkt, weiß ich nicht. Und ich kann es auch nicht so recht glauben.

„Das würde ich gern tun, aber ich habe nicht viel Zeit. „

Für sich eine passende Antwort auf diese Fragen zu finden, ist sicherlich ein langwieriger Prozess und der zu beschreitende Weg weder gerade noch frei von Sackgassen. Es ist nicht einmal sicher, ob man irgendwann am Ende dieser Queste diese Antworten dem heiligen Gral gleich in den Händen, Herzen oder Hirnen halten werden wird. Ich denke, man kann aber sagen, dass dieser Prozess im allgemeinen nicht von jetzt auf gleich vollzogen wird. Sich vertraut zu machen benötigt Zeit. In unserer schnelllebigen und rastlosen Zeit leider oft ein Ausschlusskriterium für viele Abwägungen. Wann hast du sich das letzte mal ganz bewusst auf eine Tätigkeit eingelassen, die voraussichtlich mehrere Stunden Anstrengung abseits der alltäglichen (Haus)arbeit bedeutet? Wann hattest du dein letztes Mindworkout?

Früher wurde die Religiosität im Zuge der Erziehung vermittelt. Zumindest dieser Aspekt der Erziehung scheint heute aber oft nicht mehr vermittelt zu werden. Und das kreide ich auch niemandem an. Im Gegenteil. Eine bewusste Entscheidung sich mit etwas vertraut zu machen, erfordert einen gewissen Grad an Mündigkeit. Deshalb ist es gut, dass es den Konfirmationsunterricht gibt, wenn dort zur Reflexion über sich und einer Beziehung zu GOTT angeregt wird. Und es ist deshalb auch kein Versäumnis, wenn man nicht im Kindesalter getauft wird, denn diese Taufe allein ist in meinen Augen noch kein besonders guter Wegweiser in Richtung Vertrautmachen mit GOTT. Viel mehr fehlt einem der Begleiter auf diesem Weg. Jemand, der einen diesem GOTT vorstellen und so das Vertrautwerden katalysieren kann.

„Bitte … zähme mich!“

Ich glaube, dass es in vielen Situationen sehr hilfreich wäre, jemanden zu haben, der einen einander vorstellt. Jemanden, der einem die Hand über die Schlucht hinweg reicht und das Eis bricht. Der ein Kennenlernen zweier Fremden möglich macht. Es fällt um einiges leichter, gegen Ausländer, Juden oder Homosexuelle zu hetzen, solange einem selbst diese Leute fremd sind. Und es fällt schwer, auf diese Leute zu zugehen, wenn schon verhärtete Fronten bestehen. Ich glaube, dass ein solcher Vermittler auch zwischen Mensch und GOTT vermitteln kann und das seine Aufgabe oftmals sogar ein wenig leichter ist, als die Vermittlung zwischen zwei Menschen. Denn in der Vermittlung zwischen Mensch und GOTT ist zumindest letzter immer offen für eine Begegnung.

Und ist es denn überhaupt schon so weit, dass praktizierende Christen zu einer aussterbenden Minderheit gerechnet werden müssen? Die Menge der Besucher des Kirchentags zeichnet ein anderes Bild. Die Plätze vor dem Reichstag, Brandenburger Tor und der Gendarmenmarkt waren zu den Eröffnungsgottesdiensten rappel voll. Wir haben tausende Besucher an unserem Standort im Zentrum Jugend vor dem Tempodrom begrüßen können. Und jeder einzelne vermittelte den Eindruck, dass er die Kompetenzen eines Vermittlers habe. Jeder einzelne kann katalytisch vielfach tätig werden, ohne verbraucht zu werden.

Die Schlammschlucht

Natürlich wurden all diese Gedanken nicht allein durch den Satz: „Ah! Pfadfinder vom Kirchentag?“, ausgelöst. Und zugegebenermaßen berühren die vorangegangenen Zeile das Thema Gemeinschaft auch nur partiell tangential. Daher gebe ich nun einen kurzen Abriss des übrigen Gesprächsinhalts, auf den ich mich im weiteren beziehen möchte. Der BVB-Fan, der mit uns ins Gespräch kam, hatte etwas mit uns gemeinsam. Seine Freundin ist ebenfalls im VCP aktiv. Diese Gemeinsamkeit war es wohl, die ihn dazu bewegt hat, die Anonymität der Großstadt zu durchbrechen. Wer spricht in Berlin sonst schon mal eine ihr unbekannte Person einfach so an? Gemeinsamkeit verbindet. Das bemerkenswerte daran ist für mich der Umstand, dass diese Gemeinsamkeit lediglich mittelbar bestand. Er selbst war nicht im VCP. Aber eine Person, zu der er eine Beziehung hat, hatte mit uns etwas gemeinsam. Diese verbindende Kraft der Gemeinsamkeit scheint also transitiv zu sein.

Diese Eigenschaft birgt ein gewaltiges Potential für die Verständigung sich fremder Menschen in sich. Damit dieses Potential aber zur Entfaltung gelangen kann, scheint diese Gemeinsamkeit auch sichtbar sein zu müssen. Im Gegensatz zu GOTT kann der Mensch einem Fremden im Regelfall nicht ins Innere blicken und sein Wesen ergründen. Wir sind darauf angewiesen, eine entsprechende Zugehörigkeit mit Worten, Taten oder unserer Kleidungswahl zum Ausdruck zu bringen. Natürlich birgt dies umgekehrt auch das Potential, das Vertrautwerden zu erschweren, wenn die signalisierten Zugehörigkeiten gegenläufigen Ideologien oder Überzeugungen entsprechen. Darum trägt GOTT auch kein Trikot. Eine weitere Eigenschaft vieler Gemeinsamkeiten (und Unterschiede) ist zudem eine gewisse Wählbarkeit. Ich kann mich selbst entscheiden, einem Verein oder einer Religion beizutreten. Leider ist zumindest der Religion von offizieller Seite aus ein Alleinstellungsmerkmal zugewiesen worden. Gleichzeitig Christ, Jude und Moslem zu sein, ist schwer realisierbar.

„Hier ist mein Geheimnis. Es ist sehr einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Aber das ist ist auch nicht notwendig, denn man muss keineswegs jeder Gruppe angehören, um mit jedem eine Gemeinsamkeit zu haben. Man muss letztlich nicht einmal eine Gemeinsamkeit haben, um einander vertraut zu werden. All das erleichtert es nur. Ich habe geschrieben, dass ich glaube, dass GOTT in unser Innerstes blickt, aber nicht um zu richten,sondern um  zu verstehen. GOTT sieht nicht mit seinen Augen. GOTT sieht mit seinem Herzen. Und das können wir auch. Es braucht Zeit. Es braucht Achtsamkeit. Aber es ist möglich und erstrebenswert.

„Ich muss Freunde finden und viele Dinge lernen.“

So lautete die Begründung des kleinen Prinzen dafür, dass er nicht viel Zeit habe, um den Fuchs zu zähmen. Dabei bedarf es eben jener Zähmung, um einen wahren Freund zu gewinnen. Und wie diese Zähmung gelingen kann, dass ist es, was der kleine Prinz zu eben jener Zeit zu leren hatte. Dieser Trugschluss ist es, der oftmals unser Handeln bestimmt. Wenn wir von Party zu Party fahren, um überall dabei gewesen zu sein und nichts verpasst zu haben, wenn wir all unseren Bekannten ein wenig Zeit geschenkt haben, haben wir es vermutlich wieder einmal versäumt, einer einzelnen Person die Zeit zu widmen, die es benötigt, um eine Beziehung zu festigen und zu vertiefen. Diese tiefgehenden Beziehungen sind es aber, die den Unterschied machen, zwischen der Zugehörigkeit durch eine Gemeinsamkeit und einer Freundschaft.

Man kann die selbe Religion haben und dennoch fremd sein und bleiben. Unser Gesprächspartner, der Fußballfan, hat hier klar unterschieden. In seinem Fanclub hätte man zwar eine Gemeinsamkeit, aber keine Kameradschaft. Die hätte er aber beim Bund erlebt, als mit seinen Leuten durch den Matsch gekrochen ist und man einander getragen habe. Gemeinsam auch durch Dünn zu gehen und sich gegenseitig beizustehen, das ist es, was vertraute füreinander tun. Das ist der Grad an Gemeinschaft, den wir bei den Pfadfindern erfahren. Wie sollte es auch anders sein, durchwateten wir doch auch schon Sümpfe und zogen wir uns schon gemeinsam Berghänge hinauf.

Auf dem Kirchentag gab es bei uns zwar keinen Matsch – dafür war brannte die Sonne einfach zu erbarmungslos. Aber wir waren für einander da, gingen einander zur Hand und haben einander gesehen. Unabhängig von eingeteilten Schichten wurde beim Spüldienst immer wieder unterstützt und wer Pause hatte sorgte für das Leibliche wohl, indem Fassbrause, Chilli und Kaiserschmarrn von der Oase direkt an die andernorts eingeteilten Helfer gebracht wurden. Und auch dem seelischen Wohl war unsere Arbeit auf dem Kirchentag zuträglich. Gemeinsam wohnten wir dem Pfadigottesdienst bei, sangen zusammen und unterhielten uns (miteinander).

Am Ende des Abends waren die einzigen Dinge, die noch nicht verladen waren, drei Kicker-Tische. Und da Laster und Anhänger schon voll waren, stellte sich die Frage, wohin das Eckige muss. Eine Situation, auf die uns die Fußballregeln keine Antwort zu geben vermögen.

P. S.: Beim Lesen meines Textes kommt mir das zu schreibende Manifest für den Antrag „111 Jahre Pfadfinden – Erst mal einen Schnaps!“ wieder in den Sinn. Länge und Fremdwortgehalt ist aber sicherlich noch steigerbar.

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