Fern Ost gleich nebenan

Das Sommerlager war dieses Jahr zwar in Tschechien, thematisch ging es aber in den fernen Osten. Begrüßt wurden wir im Lager von Rachel Kolumbus, der weltreisenden Abenteurerin, die uns durch ein magisches Tor mitnahm in das Japan von vor vielen tausend Jahren. Dort haben sich die Sonnengöttin Amaterasu und ihr Bruder, der Sturmgott Susanoo gestritten und Amaterasu hat sich schmollend in eine Höhle zurückgezogen. Da wir aber nach all dem Regen mal wieder einen sonnigen Tag haben wollten, halfen wir Amaterasu, indem wir ihr ihre Insignien zurückbrachten, einen Zirkus veranstalteten und ihren Bruder verbannten.

Als wir das nächste Mal durch das magische Tor kamen, waren wir auf einmal etwa 300 Jahre später gelandet und Susanoo war wieder frei und hatte uns offenbar wieder vergessen. Er hatte sich gerade unsterblich in die hübsche Menschentochter Conny-san verliebt und wir halfen den beiden zu einer schönen Hochzeit samt Zeremonie und Ringen und Blumen und schönen Gewändern und einem mehr oder weniger kompetenten Priester.

Als nächstes setzte Susanoo einen irgendwie mit ihm verwandten Menschen auf den japanischen Thron und Amaterasu passte das überhaupt nicht, deswegen stürzten wir ihn (wir konnten uns nicht so richtig für eine Seite entscheiden). Als nächstes kam dann Amaterasus Enkel Jonas-san auf den Thron, einfach nur, weil er mit ihr verwandt war. Da er aber ziemlich unfähig war, sämtliche Insignien verlor und es jede Menge intrigante Untertanen gab, wurde auch er bald gestürzt.

Danach gab es eine Parlamentswahl, bei der die Mehr-Kasseler-Partei und die Bohrmaschinen-Partei in das Parlament einzogen. Zu diesem Punkt hatten wir uns sehr weit vom eigentlich vorgesehenen Programm entfernt und Simon hat seinen Plan einfach sein lassen.

Zwischendrin gab es dann noch einen Kampf mit einer mehrköpfigen Schlange, einen epischen Hindernisparkour, einen dreitägigen Hajk, auf dem wir uns dauernd verlaufen haben, jede Menge Workshops (Von Schwertkampf über Kaligraphie und Teezeremonie bis Basteln) und einige Badepausen.

Ein sehr schönes Lager und am Ende gab es sogar Kasseler.

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